Nach dem Aussendungsgottesdienst mit Pastor Ralf Hubert Bronstert machten sich zahlreiche Kinder auf den Weg, um den Segen in die Häuser in Allagen und Niederbergheim zu bringen und Spenden zu sammeln.
Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel.
Die Aktion Dreikönigssingen 2026 bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Die Bildungsmaterialien zur Aktion beleuchten weltweite Ursachen von Kinderarbeit und zeigen, dass Christen den Auftrag haben, eine gerechte Welt zu gestalten. So ermutigt die Aktion Dreikönigssingen 2026 Kinder und Erwachsene in Deutschland, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen – im eigenen Umfeld, beim eigenen Konsum und durch den Einsatz beim Sternsingen.

Nach dem Aussendungsgottesdienst mit Pastor Ralf Hubert Bronstert machten sich zahlreiche Kinder auf den Weg, um den Segen in die Häuser in Allagen und Niederbergheim zu bringen und Spenden zu sammeln.
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ – unter diesem Thema steht deutschlandweit die diesjährigen Sternsingeraktion. Es macht aufmerksam und zeigt, wie wichtig Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind und ermutigt, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen – im eigenen Umfeld, beim eigenen Konsum und durch den konkreten Einsatz beim Sternsingen.
„Die ganze Welt können wir nicht verändern, aber das Leben von vielen Kindern – wie beispielsweise der Kinder in Bangladesch – habt ihr Sternsingerinnen und Sternsinger schon durch euren Einsatz verändert“, erklärte Pastor Frank Niemeier im Aussendungsgottesdienst. „Denn die Spenden, die ihr sammelt, machen es möglich, dass Kinder Hilfe bekommen und dass ihre Familien neue Hoffnung haben“.
Er dankte den Sternsingerinnen und Sternsingern sehr für Ihren Einsatz sowie den Eltern und dem Team für die Organisation der Aktion. Elf Gruppen machten sich nach dem Aussendungsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche auf den Weg, um den Segen in die Häuser zu bringen und Spenden zu sammeln.
Der Aussendungsgottesdienst wurde vom inhaltlich vom Liturgiekreis vorbereitet und von der Band „SpiritAndVoices“ musikalisch begleitet.
Am Mittwoch, 7. Januar, besteht von 9:00 – 12:00 Uhr die Möglichkeit, den „Sternsingersegen to go“ während des Coffee-Stops auf dem Wilkeplatz zu bekommen.
Die Aussendung findet am Samstag, 3. Januar, um 18:30 Uhr in der Vorabendmesse statt. Am Sonntag, 4. Januar, stehen die Sternsinger von 14:00 – 17:00 Uhr in Pfarrkirche. Wer nicht dorthin kommen kann, kann sich aber bei Maren Freese melden (Telefon 0171 9620196).
Am vergangenen Sonntag fand wie jedes Jahr die traditionelle Sternsingeraktion in Suttrop statt. In
diesem Jahr waren 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei. Die Kinder und Jugendlichen zogen verkleidet von Haus zu Haus, um den Segen zu bringen und Spenden für notleidende Kinder auf der ganzen Welt zu sammeln. In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto „Schule statt Fabrik –
Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Der Fokus lag also unter anderem auf den Rechten, die Kinder weltweit haben.
Die Sternsinger sensibilisierten dafür, wie wichtig es ist, die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt
zu schützen und zu fördern. Mit dieser Aktion lenken sie den Blick auf das globale Problem der Kinderarbeit und den fehlenden Zugang zu Bildung in vielen Teilen der Welt, darunter besonders in Bangladesch, einem Schwerpunktland der Aktion. Trotz großer Anstrengungen arbeiten weiterhin Millionen von Kindern weltweit, viele von ihnen unter gefährlichen und ausbeuterischen
Bedingungen.
Die Vorbereitungen der Aktion begannen bereits im Dezember. Interessierte Kinder ab dem zweiten
Schuljahr trafen sich im Jugendheim Suttrop. Bei diesem Treffen bereiteten die Sternsinger sich auf
den großen Tag vor. Sie besprachen, was es zu beachten gilt und bekamen die Aufgabe ihren kleinen
Text bis dahin auswendig zu lernen.
Nun war es endlich soweit und die Kinder und Jugendlichen zogen mit einem goldenen Stern durch die Straßen. Der Tag startete für alle mit dem Aussendungsgottesdienst in der St. Johannes Kirche. An jeder Haustür sagten sie den traditionellen Spruch auf. Die Bewohner konnten sich dann aussuchen, ob die Sternsinger den Segen mit Kreide aufmalen oder ob sie den Segensaufkleber aufkleben sollten.
Für alle die nicht zu Hause waren, liegen Segensaufkleber im Kirchturm aus. Ebenso für diejenigen, bei denen die Sternsinger wetterbedingt nicht vorbeigekommen sind. Auch eine Spende ist noch möglich.
Das Engagement der Kinder und Jugendlichen wurde gelobt. Zudem betonten viele Einwohner, wie wichtig es sei, die Tradition fortzuführen und gleichzeitig auf aktuelle Themen wie die Kinderechte aufmerksam zu machen. Oft wurden die Sternsinger mit Süßigkeiten und anderen Kleinigkeiten für ihren Einsatz belohnt. Marie erklärt: „Ich bin dabei, weil ich anderen Kindern, die in anderen Ländern leben, helfen möchte.“ Annabell sagt: „Nicht alle haben ein schönes Leben so wie wir, deswegen möchte ich anderen Kindern helfen.“ Dem schließt sich Emily an: „Ich helfe gerne, damit andere Kinder zur Schule gehen können.“
Das Organisationsteam zeigt sich ebenfalls erfreut über das Engagement der vielen Kinder. Das Team kümmert sich darum, dass für alle Kinder ein Gewand und eine Krone vorhanden sind sowie teilen sie die Bezirke ein, in denen sie unterwegs sind. Bernadette Horstschäfer sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr wieder so viele Sternsinger in Suttrop losschicken können.“ Zudem sei es wichtig, dass die Kinder lernen, sich für andere einzusetzen und Verantwortung übernehmen. Am Nachmittag wurden die Kinder mit einer leckeren Pizza belohnt, bevor die gesammelten Spenden ausgezählt und die Süßigkeiten untereinander aufgeteilt werden. Einige der Süßigkeiten spendeten die Kinder an die Tafel.
In diesem Jahr ist eine Spendensumme von knapp 2200 Euro zusammengekommen. „Darauf können wir sehr stolz sein“, waren sich die Beteiligten sicher.
Marina Luse
In diesem Jahr fand in Waldhausen die jährliche Sternsingeraktion am 4.01.2026, unter dem Motto „Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“.
Der Wortgottesdienst und die Aussegnung der 15 Sternsinger erfolgte von Klaus Speckenheuer. Nach der Aussegnung zogen die Sternsinger in 3 Gruppen durch Waldhausen, Taubeneiche und Echelnpöthen. Von Haus zu Haus zogen sie durch die Straßen, verteilten den Segen und sammelten Spenden.
Am frühen Nachmittag bekamen die Sternsinger noch einen kleinen warmen Imbiss und konnten sich wieder aufwärmen. Der Kirchenvorstand bedankte sich bei den Kindern für ihren Einsatz und freute sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Am Sonntag, 4. Januar, fand die Sternsinger-Aktion in Warstein statt. Nach der Aussendung in der Pankratiuskirche statt. Danach wurden Spenden in der Kirche und beim Neujahrsempfang im Gemeindezentrum gesammelt.
Von 14:30 bis 16:30 Uhr standen die Sternsinger dann jeweils in der Pankratius- und in der Petruskirche bereit, um den Segen zu überbringen und Spenden zu sammeln.
Wir haben es für euch zusammengefasst.