Sternsingeraktion im Pastoralen Raum Warstein

Die Aktion Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Als Kinderarbeit bezeichnet man Einkommen schaffende Tätigkeiten, für die Kinder zu jung sind, die sie vom Schulbesuch abhalten und die ihrer Gesundheit und Entwicklung schaden. Ausbeuterische Kinderarbeit verletzt Kinderrechte und ist international verboten. Wenn Kinder dagegen gelegentlich im Haushalt helfen oder nach der Schule einer zeitlich begrenzten, ungefährlichen Tätigkeit nachgehen, ist das keine Kinderarbeit.

Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel.

Die Aktion Dreikönigssingen 2026 bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Die Bildungsmaterialien zur Aktion beleuchten weltweite Ursachen von Kinderarbeit und zeigen, dass Christen den Auftrag haben, eine gerechte Welt zu gestalten. So ermutigt die Aktion Dreikönigssingen 2026 Kinder und Erwachsene in Deutschland, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen – im eigenen Umfeld, beim eigenen Konsum und durch den Einsatz beim Sternsingen.

Infos bzw. Rückblicke zu den Aktionen im Pastoralen Raum

Nach dem Aussendungsgottesdienst mit Pastor Ralf Hubert Bronstert machten sich zahlreiche Kinder auf den Weg, um den Segen in die Häuser in Allagen und Niederbergheim zu bringen und Spenden zu sammeln.

„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ – unter diesem Thema steht deutschlandweit die diesjährigen Sternsingeraktion. Es macht aufmerksam und zeigt, wie wichtig Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind und ermutigt, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen – im eigenen Umfeld, beim eigenen Konsum und durch den konkreten Einsatz beim Sternsingen.

„Die ganze Welt können wir nicht verändern, aber das Leben von vielen Kindern – wie beispielsweise der Kinder in Bangladesch – habt ihr Sternsingerinnen und Sternsinger schon durch euren Einsatz verändert“, erklärte Pastor Frank Niemeier im Aussendungsgottesdienst. „Denn die Spenden, die ihr sammelt, machen es möglich, dass Kinder Hilfe bekommen und dass ihre Familien neue Hoffnung haben“.

Er dankte den Sternsingerinnen und Sternsingern sehr für Ihren Einsatz sowie den Eltern und dem Team für die Organisation der Aktion. Elf Gruppen machten sich nach dem Aussendungsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche auf den Weg, um den Segen in die Häuser zu bringen und Spenden zu sammeln.

Der Aussendungsgottesdienst wurde vom inhaltlich vom Liturgiekreis vorbereitet und von der Band „SpiritAndVoices“ musikalisch begleitet.

 

Am Mittwoch, 7. Januar, besteht von 9:00 – 12:00 Uhr die Möglichkeit, den „Sternsingersegen to go“ während des Coffee-Stops auf dem Wilkeplatz zu bekommen.

Die Aussendung findet am Samstag, 3. Januar, um 18:30 Uhr in der Vorabendmesse statt. Am Sonntag, 4. Januar, stehen die Sternsinger von 14:00 – 17:00 Uhr in Pfarrkirche. Wer nicht dorthin kommen kann, kann sich aber bei Maren Freese melden (Telefon 0171 9620196).

Die Sternsingeraktion findet am Sonntag, 4. Januar, statt und beginnt um 9:30 Uhr mit dem Aussendungsgottesdienst. Danach gehen die Sternsinger durch die Straßen.

In diesem Jahr fand in Waldhausen die jährliche Sternsingeraktion am 4.01.2026, unter dem Motto „Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“.

Der Wortgottesdienst und die Aussegnung der 15 Sternsinger erfolgte von Klaus Speckenheuer. Nach der Aussegnung zogen die Sternsinger in 3 Gruppen durch Waldhausen, Taubeneiche und Echelnpöthen. Von Haus zu Haus zogen sie durch die Straßen, verteilten den Segen und sammelten Spenden.

Am frühen Nachmittag bekamen die Sternsinger noch einen kleinen warmen Imbiss und konnten sich wieder aufwärmen. Der Kirchenvorstand bedankte sich bei den Kindern für ihren Einsatz und freute sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Am Sonntag, 4. Januar, fand die Sternsinger-Aktion in Warstein statt. Nach der Aussendung in der Pankratiuskirche statt. Danach wurden Spenden in der Kirche und beim Neujahrsempfang im Gemeindezentrum gesammelt.

Von 14:30 bis 16:30 Uhr standen die Sternsinger dann jeweils in der Pankratius- und in der Petruskirche bereit, um den Segen zu überbringen und Spenden zu sammeln.

Wie kommt es eigentlich dazu, dass weltweit 138 Millionen Kinder arbeiten?

Wir haben es für euch zusammengefasst.